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Markt Eschau
12.01.2026
Thermografie Spaziergang mit Aschaffenburger Hochschulstudenten
Wie ein Haus durch eine Wärmebildkamera betrachtet wird, haben am vergangenen Donnerstag Abend Eschauer Hausbesitzer und Bürger bei einem Thermografie-Spaziergang durch die Ortsteile Eschau, Sommerau und Hobbach erfahren. 15 Studenten der Aschaffenburger Hochschule aus dem Studiengang „Erneuerbare Energien und Energiemanagement“ ließen sich beim Fotografieren über die Schulter schauen.
Insgesamt wurden 19 Objekte begutachtet, die Gesamtleitung des Projektes lag bei Prof. Dr.-Ing. Christian Steurer von der Technischen Hochschule Aschaffenburg. Vor Ort zeigten die Studenten an den Kameradisplays, welche Erkenntnisse aus dem Wärmebild gewonnen werden können. Das Bild macht die verschiedenen Oberflächentemperaturen auf der Gebäudehülle sichtbar und zeigt auch energetische Schwachstellen auf – sogenannte Wärmebrücken, durch die die Wärme schneller nach außen transportiert wird als durch die angrenzenden Bauteile. Kühle Stellen werden auf dem Bild blau dargestellt, besonders warme Bereiche erscheinen in rot. Dort entweicht Wärme von innen nach außen. Ein Wärmebild liefert somit Anhaltspunkte, wo der Wärmeschutz optimiert werden kann. Denn ein gut isoliertes Haus verbraucht weniger Heizenergie, spart Geld und schont das Klima.
Die Eigentümer der untersuchten Häuser erhalten ihre Wärmebilder später zur Verfügung gestellt. Das Projekt ist entstanden im Zuge der Mitarbeit des Marktes Eschau im Klimanetzwerk „DieKlimaKommunen3“. Aktuell erstellt der Markt Eschau eine Kommunale Wärmeplanung.
Projektleiter Prof. Dr.-Ing. Christian Steurer und 1.Bürgermeister Gerhard Rüth (3. und 4. von links) mit zwei Labormitarbeitern
Thermografie-Spaziergang bei winterlichen Bedingungen in Eschau
Fotos Markt Eschau
Kategorien: Eschau aktuell