Markt Eschau

PressemitteilungBekanntmachung - Planfeststellungsverfahren für die Staatsstraße 2308, Neubau Ortsumfahrung Sommerau

Markt Eschau
Rathausstraße 13
63863 Eschau

Bekanntmachung

Planfeststellungsverfahren gemäß Art. 36 ff. des Bayerischen Straßen-und Wegegesetzes (BayStrWG) i.V.m. Art. 72 ff. des Bayerischen Verwaltungsverfahrensgesetzes (BayVwVfG) für die Staatsstraße St 2308, Neubau der Ortsumfahrung Sommerau St 2308, Abschnitt 260, Station 0,000 bis 1,158; Abschnitt 280, Station 0,000 bis 0,110 Kr MIL 26, Abschnitt 140, Station 6,196 bis 6,320

Für das o.a. Bauvorhaben hat das Staatliche Bauamt Aschaffenburg, Cornelienstraße 1, 63739 Aschaffenburg, bei der Regierung von Unterfranken die Durchführung eines Planfeststellungsverfahrens beantragt.

Für das Bauvorhaben einschließlich der landschaftspflegerischen Kompensationsmaßnahmen werden Grundstücke in den Gemarkungen Eschau und Sommerau beansprucht. Der Plan (Zeichnungen und Erläuterungen, die das Vorhaben, seinen Anlass und die von
dem Vorhaben betroffenen Grundstücke und Anlagen des Vorhabens erkennen lassen) liegt zur Einsicht aus bei

Anschrift der Gemeinde, Zimmer Nr.
Markt Eschau, Rathausstr. 13, 63863 Eschau
(1. Obergeschoss -Besprechungszimmer)

in der Zeit (von -bis)
Dienstag, 02.04.2013 -Donnerstag 02.05.2013

während der Dienststunden (von -bis)
Mo. -Fr. 08.00 -12.00 Uhr / Mo. -Mi. 13.00 -16.00 Uhr / Do. 13.00 -18.00 Uhr

1.
Bis zwei Wochen nach Ablauf der Auslegungsfrist, das ist bis spätestens zum 16.05.2013, kann jeder, dessen Belange durch das Vorhaben berührt werden, gegen den Plan Einwendungen erheben.
Die Einwendungen und Äußerungen sind schriftlich oder zur Niederschrift bei

Anschrift der Gemeinde, Zimmer Nr.
Markt Eschau, Rathausstr. 13, 63863 Eschau
(1. Obergeschoss - Sekretariat 1. Bürgermeister)

oder bei der Anhörungsbehörde

Regierung von Unterfranken, Peterplatz 9, 97070 Würzburg,

zu erheben bzw. abzugeben.

Einwendungen und Äußerungen, die elektronisch übermittelt werden (E-Mail), sind unzulässig.

Die Einwendung muss den geltend gemachten Belang und das Maß seiner Beeinträchtigung erkennen lassen.

Bei Einwendungen und Äußerungen, die von mehr als 50 Personen auf Unterschriftslisten unterzeichnet oder in Form vervielfältigter gleichlautender Texte eingereicht werden (gleichförmige Eingaben), ist ein Unterzeichner mit Namen, Beruf und Anschrift als Vertreter der übrigen Unterzeichner für das Verfahren zu bezeichnen, soweit er nicht von ihnen als Bevollmächtigter bestellt worden ist. Diese Angaben müssen deutlich sichtbar auf jeder mit einer Unterschrift versehenen Seite enthalten sein. Vertreter kann nur eine natürliche Person sein. Andernfalls können diese Einwendungen unberücksichtigt bleiben.

2.
Nach Ablauf der Einwendungsfrist, also mit Ablauf des 16.05.2013 sind alle Einwendungen ausgeschlossen, die nicht auf besonderen privatrechtlichen Titeln beruhen (Art. 73 Abs. 4 Satz 3 BayVwVfG).

3.
Die Regierung von Unterfranken erörtert die rechtzeitig gegen den Plan erhobenen Einwendungen.
Diejenigen, die fristgerecht Einwendungen erhoben haben - bei gleichförmigen Einwendungen deren Vertreter oder Bevollmächtigte -werden von dem Erörterungstermin gesondert benachrichtigt. Falls mehr als 50 Benachrichtigungen vorzunehmen sind, können diejenigen, die Einwendungen erhoben haben, von dem Erörterungstermin durch öffentliche Bekanntmachung benachrichtigt werden.

4.
Bei Ausbleiben eines Beteiligten im Erörterungstermin kann auch ohne ihn verhandelt werden. Das Anhörungsverfahren ist mit Abschluss des Erörterungstermins beendet.
Der Erörterungstermin ist nicht öffentlich.

5.
Die Vertretung durch einen Bevollmächtigten ist möglich. Die Bevollmächtigung ist auf Verlangen der Regierung von Unterfranken durch eine schriftliche Vollmacht nachzuweisen, die zu den Akten der Regierung von Unterfranken zu geben ist.

6.
Durch Einsichtnahme in die ausgelegten Unterlagen, durch Äußerungen oder Erhebung von Einwendungen und durch Teilnahme am Erörterungstermin oder Vertreterbestellung entstehende Aufwendungen können nicht erstattet werden.

7.
Entschädigungsansprüche, soweit über sie nicht in der Planfeststellung dem Grunde nach zu entscheiden ist, werden nicht in dem Erörterungstermin, sondern in einem gesonderten Entschädigungsverfahren behandelt.

8.
Über die Einwendungen wird nach Abschluss des Anhörungsverfahrens durch die Planfeststellungsbehörde entschieden. Die Zustellung der Entscheidung (PIanfeststellungsbeschluss) kann durch öffentliche Bekanntmachung ersetzt werden, wenn mehr als 50 Zustellungen vorzunehmen sind.

9.
Vom Beginn der Auslegung des Plans an treten die Anbaubeschränkungen nach Art. 23 ff. BayStrWG und die Veränderungssperre nach Art. 27b BayStrWG in Kraft.


Eschau, den 20.02.2013
Markt Eschau

Eschau - Ferienspiele - Unterschrift Bürgermeister
Günther
1. Bürgermeister

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